
1966 entsteht der CIT des Südens.
In den 60. Jahren war der Süden Teneriffas nicht mehr als ein Brachland, ein Ödland an dem einige Visionäre wie D. José Antonio Tavío Afonso, ein echter und anerkannter Pionier im Tourismus, sich des privilegierten Klimas unserer Küsten bewusst waren, und von einer modernen und wohlhabenden Zukunft träumten.
Man benötigte sehr viel Phantasie, um sich auf diese trockene Landschaft, ohne elementale Infrastrukturen, ein Ort vorzustellen, auf dem eine Tourismusindustrie entstehen könnte. Doch einige glaubten, daß dieser Traum Wirklichkeit werden könnte, und nahmen sich vor dies zu erreichen. Diese Pioniere begannen, mit mehr Ilusion als Medien, Häuser zu bauen und einen Punkt auf der Landkarte bekannt zu machen, der bis dahin unbekannt und isoliert war.
Bauunternehmer, Hoteliere und Geschäftsleute fangen an sich zu versammeln, um Gedanken auszutauschen, Projekte zu teilen, und Lösungen zu finden für die vielen Schwierigkeiten die ihre Vorstellungen behinderten. Sofort merken sie, daß man alleine wenig oder gar nichts schafft, deshalb entscheiden sie sich für einen Verein, der die Interessen aller verteidigt, um ein touristisches Zentrum ersten Grades zu gründen, weil sie davon überzeugt sind, daß die Einheit die Kraft macht.
Dieses Vereinigungsgefühl erreicht 1966 den Höhepunkt, als im Hotel Médano das Zentrum für Initiative und Tourismus des Süden Teneriffas gegründet wird, als Verteidigungsorgan für die Interessen des südens und südwestens der Insel. Man überquerte auch Gemeindegrenzen auf der Suche nach dem Allgemeingut.
Der CIT des Südens entsteht aufgrund der Notwendigkeit Kräfte zu vereinen, die Unternehmungslust der Pioniere zu koordinieren und als Gesprächspartner der Autoritäten und staatlichen Ämter, die letztendlich die nötigen Medien, Regeln und Infrastrukturen liefern, um den Tourismustraum zu konsolidieren und ihn Wirklichkeit werden zu lassen.
Von den anfangs elf Gemeinden, verlassen den Verein Arafo, Fasnia und Güimar, die neue CITs gründen werden und andere Wege gehen, aber mit demselben Ziel.
Seitdem bilden den Tätigkeitsbereich folgende Gemeinden: Adeje, Arico, Arona, Granadilla, Guía de Isora, San Miguel, Santiago del Teide und Vilaflor
Die Bürgermeister dieser Ortschaften waren auch Gründungsmitglieder des CIT. Sie waren davon überzeugt, daß die Interessen des Südens eine Gemeinschaftsleistung werden muss.